Forschung am Institut für Berufswissenschaften der Metalltechnik

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Berufswissenschaftliche Forschung dient der Untersuchung, Absicherung und Strukturierung von Wissen über Berufe und insbesondere desjenigen Wissens, welches einen Beruf selbst ausmacht. Insofern geht es den Berufswissenschaften um die in Berufen und Berufsfeldern zum Ausdruck kommenden Inhalte und Formen der berufsförmig organisierten Facharbeit in ihrem Wechselverhältnis zum Gegenstand der Arbeit und den damit wechselwirkenden Qualifizierungs- und Bildungsprozessen und ihren Potentialen.

Berufswissenschaftliche Forschung dient der Untersuchung, Absicherung und Strukturierung von Wissen über Berufe und insbesondere desjenigen Wissens, welches einen Beruf selbst ausmacht. Insofern geht es den Berufswissenschaften um die in Berufen und Berufsfeldern zum Ausdruck kommenden Inhalte und Formen der berufsförmig organisierten Facharbeit in ihrem Wechselverhältnis zum Gegenstand der Arbeit und den damit wechselwirkenden Qualifizierungs- und Bildungsprozessen und ihren Potentialen.

Berufswissenschaftliche Forschung untersucht die Facharbeit mit berufspädagogischem Erkenntnisinteresse.

FORSCHUNGSFELDER

  • Berufliche Bildungs- und Entwicklungsprozesse

    Berufliche Entwicklungsprozesse von Personen in den Berufsfeldern Metalltechnik und Fahrzeugtechnik sind

    • Gegenstand von Forschung und
    • zentrale Studiengegenstände für Studierende des Lehramts an berufsbildende Schulen.

     

    Berufswissenschaftliche Untersuchungen decken auf, wie es zur Kompetenzentwicklung in der Ausbildung und im späteren Berufsverlauf (hin zur Expertise) kommt, um daraus Rückschlüsse für berufspädagogisches Handeln und didaktische Konzeptionen zu ziehen.

  • Gegenstände und der Wandel von Facharbeit und Technik

    Was sind Gegenstände beruflicher Arbeit und wie verändern sich diese sowie die diesbezügliche Technik?

    Die Bearbeitung und Beantwortung dieser Fragen bilden eine Grundlage dafür, zu verstehen, in welcher Wechselbeziehung berufliche Arbeit, technologische Entwicklung und berufsbezogene Qualifizierung stehen. Die Entwicklungen von Arbeit und Technik in Industrie und Handwerk unter dem Einfluss gesellschaftlicher Veränderungen und Herausforderungen wie Digitalisierung oder Nachhaltigkeit stehen dabei im Mittelpunkt. Auch die Veränderungen in der betrieblichen Organi­sations- und Personalentwicklung sowie die Gestaltung von beruflichen Lern- und Lehrprozessen in Schule und Betrieb sowie in der Aus- und Weiterbildung werden dabei mit einbezogen. Didaktische Antworten und Konzeptionen für Berufsbildungseinrichtungen (Betriebe und Schulen) sind nur tragfähig zu gestalten, wenn der Iststand wie der Wandel nicht nur der Technik, sondern auch der normativen Prinzipien, Entscheidungen und realisierten Arbeits- und Lernkonzepte einer weitgehenden Analyse unterzogen werden.

  • Gestaltung von gewerblich-technischen Berufen und der zugehörigen Ordnungsmittel

    Berufe sind "gesellschaftliche Konstrukte", die der Gestaltung bedürfen. Das IBM begleitet und evaluiert Entwicklungsprozesse schulischer wie betrieblicher Curricula, Berufsbilder und Modelle zur Ausbildung von Berufsbildungspersonal bis hin zu Umsetzungskonzepten.

    Fragen der Abgrenzung zwischen Berufen, der Zuordnung zu Berufsfeldern oder -gruppen und vor allem die inhaltliche Ausrichtung (z. B. Kernberufe) und Ausgestaltung (z.B. Kompetenzorientierung) der Berufe und Ordnungsmittel sind Gegenstand des Forschungsfeldes.

Fragestellungen in diesen Forschungsfeldern werden mit berufswissenschaftlichen Forschungsinstrumenten bearbeitet, wobei die Weiterentwicklung der Forschungsmethoden und die auf Qualifizierungsprozesse bezogene Organisationsentwicklung als Querschnitts-Forschungsfelder zu verstehen sind. Qualifikationsforschung und Kompetenzforschung sind hierbei zentrale Forschungsanliegen, die insbesondere auch die Grundlagenforschung betreffen.

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